New Podcast: „Am Sportplatz“ #5 mit Skistar, Sängerin & Querdenkerin Lizz Görgl

Knapp vorm Inkrafttreten der wichtigen & richtigen Anti-Corona-Maßnahmen aufgenommen, stellt dieser Podcast mit Elisabeth Görgl andere Themen ins Zentrum. 2017 zurückgetreten, erklärt die Doppelweltmeisterin von 2011, warum sie nicht einmal drei Kreuzbandrisse noch vor ihrem 20er abhalten konnten, ihren Traum von der großen Ski-Karriere zu leben.

Dazu berichtet die nun 39-jährige bei Gastgeber Fritz Hutter von glücklichen Tagen in den Ski-Internaten von Schladming und Stams und von Aufnahmeritualen, die sie zwar als eiskalt aber nie als gewalttätig wahrgenommen hat. Außerdem macht sich die Steirerin an ihrem nunmehrigen Wohnsitz gleich südlich von Wien Gedanken über die Zukunft des Skisports in Zeiten des Klimawandels oder auch – als staatlich geprüfte Konditionstrainerin – über die Möglichkeiten, die Österreicher*innen endlich nachhaltig in Bewegung zu bringen. Und zum Grand Finale gibt uns Lizz Görgl eine erstaunliche Kostprobe ihres mittlerweile professionell ausgelebten Gesangtalents.

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Hier gibt’s mehr zu Lizz Görgl, u.a. auch über ihr Workshop- und Vortragsangebot 

Podcast: Am Sportplatz #4 mit Torjäger i.R. Marc Janko

Als Sohn einer Olympiamedaillengewinnerin und eines mehrfachen Staatsmeisters in Sachen Leichtathletik hätte es Marc Janko einst beinahe nachhaltig auf den Tenniscourt verschlagen. Letztlich siegte aber die Liebe zum Teamplay – und jene zum Einnetzen.

Bei Red Bull Salzburg ballerte er sich 2007/08 mit unglaublichen 39 Saisontreffern zum Rekordtorschützen. Danach folgten turbulente Jahre in sechs verschiedenen Ländern mit coolen Hochs aber teilweise auch verrückten Ausnahmesituationen. Im Frühsommer 2019 beendete er seine 16 Jahre währende Profikarriere.

Am Sportplatz bei Gastgeber Fritz Hutter spricht der mittlerweile 36-jährige über seine Lieblingstore, das unvergleichliche Gefühl beim Treffen, über die Vorurteile hinsichtlich der Intelligenz der modernen Fußballer-Generation und die Chancen des Ö-Teams bei der kommenden Euro. Außerdem sagt er, warum es in Österreich sogar die Fußball-Nationalmannschaft infrastrukturell schwer hat.

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Hier geht’s direkt zu Marc Janko

Am Sportplatz #3 mit Schwimmstar Andreas Onea

Mit 6 verlor Andreas Onea bei einem Autounfall seinen linken Arm. Wie durch ein Wunder überlebte er, begann zu Therapiezwecken mit dem Schwimmsport – und tauchte damit in eine völlig neue Welt ein, in der er heute, mit 27, zu einem österreichweit bekannten Aushängeschild gereift ist. Auch jenseits des Beckenrands …

Als Dauergast bei bei den Siegerehrungen der weltweit wichtigsten Behindertensport-Großereignissen wurde er außerdem vom ORF als Moderationstalent entdeckt und auf Sendung geschickt. Zu sehen ist Andreas etwa im Kurzsport, als Anchor Man im Magazinformat „Ohne Grenzen“ oder als Gastgeber bei „Licht ins Dunkel“. Zusätzlich hält der Tausendsassa auch noch Vorträge.

„Am Sportplatz“ bei Host Fritz Hutter erzählt der Niederösterreicher, wie er nach dem so folgenschweren Crash gelernt hat, sich nur mit Rechts durchzusetzen, wie Schwimmen mit nur einem Arm überhaupt geht aber auch, wie er den Stellenwert des Sports und den Grad der Inklusion in Österreich einschätzt.

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„Am Sportplatz“: Episode 2 mit Clemens Doppler

Mit 2 Metern Körpergröße und beinahe 40 Jahren zählt der gebürtige Oberösterreicher Clemens Doppler ungebrochen zu den „verspielten“ Typen auf den Beachvolleyball-Courts dieser Welt. Zusammen mit Langzeit-Partner Alex Horst repräsentiert der zweifache Europameister eine BVB-Philosophie, die von Kreativität und Spielwitz statt von Rohkraft und Sprunghöhe geprägt ist. Neben vielen Top-Platzierungen auf der World Tour erreichte man damit 2017, bei der Heim-WM auf der Donauinsel, sensationell Silber.

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„Am Sportplatz“ bei Gastgeber Fritz Hutterspricht Clemens über sein Doppler-Leben als Profisportler und begeisterter Familienvater. Er sagt, wie es im Sommer mit dem vierten Olympiastart klappen soll, warum seine Karriere kein Ablaufdatum hat und er äußert seine glasklare und kritische Meinung zum Stellenwert des Sports in Österreich.

Unsere Sportplätze

Wenn ich „Am Sportplatz“ sage, dann meine ich durchaus auch vier unserer lässigsten „Freizeit-Zentren“. Wer sich fürs eigene Sporteln zum Beispiel in und um Wien, im oberen Waldviertel oder in der Steiermark inspirieren lassen will, der kann sich mit der kleinen Diaschau unten einen Gusto holen oder sich via folgender Links virtuell auf unsere Fährte machen #moveit:

Sportcenter Donaucity

1.SVg Gmünd

UTC Rot-Weiß Bisamberg

BSFZ Schielleiten

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Wien-Liebe geht durch die Ohren

Mein Job als „Grätzlcaster“ im Wien-Team der Kleinen Zeitung ist in Bälde getan und hat mir unvergessliche Begegnungen beschert – danke für die Chance dazu! Bühnen- und TV-Stars ließen genauso persönlich mit sich reden, wie die „Echten“ aus Musik, Fotokunst, der hohen Diplomatie und natürlich aus dem Sport. Kleines Namedropping gefällig? Willi Resetarits, Claudia Kottal, Günter Bresnik, Manuel Rubey, Paulus Manker, Alex Peya, Franzobel und viele mehr. 

Wer die Grätzlcast-Gespräche mit diesen illustren Gästen, unter anderem auch über das Leben und Lieben in ihren Heimatbezirken, gerne nachhören will, kann dies auf allen relevanten Podcast-Plattformen tun. Zum Beispiel hier:

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Ausdrücklich empfehlen möchte ich außerdem die Formate „Popcast by Kleine Zeitung“ von Ambra Schuster und Andreas Terlers lässiges „Startgespräch“ – ebenfalls zu finden überall, wo es Podcasts gibt.

Und fix vorgenommen habe ich mir, dass ich sämtliche Beisltipps meiner lieben Gäste höchstpersönlich abklappern werde. Wenn mich jemand begleiten will, weiß er, wie ich zu erreichen bin 😉

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Spanische Städte weiter als Wien

Mein nachfolgendes Interview ist zuerst vor dem Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung (3.12.2019) im Newsletter der Kleinen Zeitung Wien.memo erschienen.        Gratis zu abonnieren hier

Der Verein Bizeps unterstützt Menschen mit Behinderung dabei, sich ein möglichst selbstbestimmtes Leben zu organisieren. Zum morgigen Aktionstag sprechen wir mit Bizeps-Vorstand Markus Ladstätter über Wiener Barrieren aller Art.

Morgen findet im Parlament eine Mitarbeiter*innenschulung für den Umgang mit Menschen mit Behinderung statt. Dazu sollen Selbsterfahrungsübungen sensibilisieren. Wie sehen Sie derartige Aktionen?
MARKUS LADSTÄTTER: Sie setzen das Zeichen „Hallo, Menschen mit Behinderung sind auch Teil der Gesellschaft“. Schulungen können helfen, Berührungsängste abzubauen. Leute in einen Rollstuhl zu setzen und eine Rampe rauf und runter fahren zu lassen, halte ich hingegen für grenzwertig. Die Realität lässt sich dabei nicht nachempfinden. Wenn man im Rollstuhl sitzt, geht es um physische und gesellschaftliche Barrieren. Und um die Langzeitaussichten.

Wie steht es in Wien mit dem Bewusstsein um die Bedürfnisse?
Bei den baulichen Barrieren hat sich in den letzten Jahren durchaus einiges getan. Vor meiner Matura im Jahr 2001 konnte ich z.B. noch keinen Bus verwenden und deshalb nicht eigenständig zur Schule fahren. Bald danach sind dann die Busse mit Rampen ausgestattet worden. Das Bewusstsein der Leute hat sich sicher ebenfalls geändert. Auch weil Menschen mit Behinderung heute medial viel präsenter sind. Gefühlt ist man aber etwa in spanischen Städten weiter.

Wie viel würde z. B. ein gemeinsamer Schulalltag beitragen?
Leider sind immer noch sehr viele behinderte Kinder nicht in Regelschulen. Dabei gibt es seit 2008 die UN-Behindertenrechtskonvention, die ja de facto die Abschaffung von Sonderschulen fordert. Trotzdem bestehen weiterhin zwei großteils komplett getrennte Systeme. Die Kinder sind separiert, lernen sich nicht kennen. Letztlich entsteht auch keine Chancengleichheit in Sachen Bildung. Dass es jemand aus der Sonderschule bis an die Uni schafft, ist deshalb ganz selten.

Wie weit ist Wien sonst in Sachen Barrierefreiheit?
Leider hört man immer noch „Muss wirklich alles barrierefrei sein?“. Bei Um- und Neubauten bestätigen manche Architekten auf Plänen die Barrierefreiheit, in der Realität fehlen dann aber nicht selten die Rampen – baupolizeilich kontrolliert wird da nicht immer. Außerdem hat sich die Stadt Wien die Übergangsfrist für das Behindertengleichstellungsgesetz von 2006, das u.a. die verpflichtende Barrierefreiheit von öffentlichen Gebäuden vorsieht, von 2016 auf 2042 verlängert.

Neuralgisch ist der Öffi-Verkehr. Wie kommen Sie im Rollstuhl durch Wien?
Unterschiedlich. Die Busse sind eben barrierefrei. Bei der Bim sieht man via App, wann eine der modernen Garnituren einfährt, in die man reinkommt. Schwierig ist es in der U-Bahn. Die alten Züge, also mehr als die Hälfte, passen meist nicht zur Höhe und zum Abstand der Bahnsteige. Man kann deshalb nicht reinfahren und muss auf einen der neuen Züge warten. Im Gegensatz zur Straßenbahn lässt sich aber nicht feststellen, ob ein alter oder ein neuer kommt. Angeblich ist das technisch noch nicht möglich. Die Dauer einer Fahrt lässt sich so nicht wirklich planen.

Barrierefreiheit und Bildung – was ist Ihnen zum Gesprächsfinale noch wichtig?
Chancengleichheit am Arbeitsmarkt! Es darf nicht sein, dass man nach einer Bewerbung mit gleicher Qualifikation von einem Vorstellungstermin wieder ausgeladen wird, wenn eine Behinderung zur Sprache kommt. Dazu sind die Ausgleichszahlungen, die Betriebe leisten müssen, wenn sie keine Behinderten beschäftigen, deutlich zu gering. Und man soll die Mitarbeiter*innen in den Behindertenwerkstätten, deren Erzeugnisse verkauft werden, ordentlich anstellen.

Zum Verein Bizeps

Der Wiener Grant? International anerkannt

Mein nachfolgender Kommentar ist erstmals im Newsletter der Kleinen Zeitung Wien.memo erschienen. Gratis zu abonnieren hier

Die Wirtschaftsagentur der Stadt hat bereits vor Jahren einen Expat Club gegründet, um niederschwelliges Networking zu unterstützen. Dazu legt man einen Expat Guide mit Infos zum Leben in Wien auf. Und was tun die Expats, also aus dem Ausland von ihren Arbeitgebern in Österreichs Hauptstadt Entsandte? Sie voten Wien hinter Paris und Kuwait zur drittunfreundlichsten Metropole am Planeten!

Dies zeigt das auf der Befragung von 20.000 Personen basierende „Expat City Ranking 2019“ der Plattform InterNations. 45 Prozent der Umfrageteilnehmer plagen sich demnach, hier Freundschaften zu schließen (Platz 60 unter 82 erfassten Städten). 38 Prozent finden, dass Wiener*innen Expats gegenüber unfreundlich sind. Der legendäre Wiener Grant existiert also auch nach Meinung der Expats. Aber warum trifft er gerade sie? Und woher rührt er grundsätzlich?

Hier ein höchst subjektiver Versuch einer Beantwortung. Nirgends in Österreich leben bekanntlich mehr Menschen auf einem Fleck wie in Wien. Logisch, dass sich unter beinahe 2 Millionen auch verhältnismäßig viele temporär Unzufriedene finden. Mögliche Auslöser für akuten wie chronischen und typischerweise mit Sarkasmus gewürzten Missmut liegen auf der Hand: unbefriedigende, oft alternativlose Job- oder Wohnverhältnisse, Stress durch die permanente Geräuschkulisse der Großstadt, überfüllte Öffis am Arbeitsweg, Staus, extreme Hitze. eiskalter Wind, und so weiter.

Leidet man unter all dem und sitzt dazu an exponierter Stelle, kann man durchaus zum Frust-Multiplikator mutieren. Viele Expats wiederum bleiben gerade am Beginn ihrer Auslandskarrieren beruflich wie privat oft unter sich. Kontakte außerhalb der eigenen Blase sind selten. Bricht dann in Begegnungszonen wie der Supermarktkassa, der U-Bahn, am Amt oder im Kaffeehaus der Wiener Grant durch, kann plötzlich eine zweite Gruppe von Multiplikatoren entstehen und dem Image einer Stadt Schrammen zufügen. Selbst, wenn es die lebenswerteste der Welt ist …

Anmerkung: Der in der Studie enthaltene Hinweis, dass viele Expats mangelnde Sprachkenntnisse als zu hohe Hürde empfinden, lässt befürchten, dass ihnen die humorige Seite des Grantelns leider verborgen bleibt. Vielleicht können wir da helfen.

Vision contra Aggression

Mein nachfolgender Artikel erschien erstmals im Newsletter der Kleinen Zeitung Wien.memo.       Gratis zu abonnieren hier

85 Prozent des Personals der neun Spitäler des Wiener Krankenanstaltsverbunds (KAV) gaben zuletzt bei einer Befragung an, sich schon einmal durch aggressives Verhalten von Patient*innen oder deren Angehörigen bedroht gefühlt zu haben. Befeuert wurde dieses Unbehagen wohl auch durch die Messerattacke auf einen Arzt im Juli im Favoritner Franz-Josef-Spital. Im Ordensspital der Barmherzigen Brüder in der Leopoldstadt wiederum gab dieser Vorfall den finalen Anstoß sich dem Thema „Aggression im Krankenhaus“ systematisch anzunehmen.

„Zwar sind wir auch durch die Arbeit unserer Krisenmanagerin und des intensiv geschulten Personals vor Gröberem verschont geblieben, aber das war ein echtes Warnsignal“, sagt Nikola Tanjga. Als Data-Scientist des Hauses zählt er zu den treibenden Kräften hinter jenem Prozess, den man kürzlich angestoßen hat, um das Aggressionspotenzial im 1614 gegründeten und heute 400 Betten starken Krankenhaus möglichst tief zu halten. Dafür bediente man sich der eigentlich für die Wirtschaft entwickelten Lead-User-Methode.

Mithilfe dieser zogen die Projektverantwortlichen nun das Substrat aus den mehrtägig diskutierten Idealvisionen (siehe Skizze) einer typischen Nutzergruppe aus 16 freiwilligen, teils spitalsfremden Personen. Diese bestand aus Patient*innen, Pflegerexpert*innen, einer Psychologin aus dem AKH und fünf Mitarbeiter*innen des Hauses. In Kleingruppen aufgeteilt, pitchte man am Ende des Prozesses für ein konkretes Maßnahmenpaket.

In dessen Zentrum steht die gefühlte Verkürzung der Wartezeit in den Ambulanzen. Diese beträgt im Schnitt 30 Minuten, kann sich, je nach Behandlung, aber auch auf vier Stunden auswachsen. Ein Instrument dazu ist die „virtuelle Warteschlange“. Man zieht eine Nummer, die dann bei der Anmeldung am Schalter in den jeweiligen Namen umgewandelt wird, welcher zusammen mit der wahrscheinlichen Wartezeit auf den überall am Areal verteilten Displays aufscheint. Außerdem wird mit Farbmarkierungen die Dringlichkeit der Behandlung sichtbar gemacht, um Verständnis für eine möglicherweise gestürzte Aufrufreihenfolge zu generieren.

Außerdem soll auf zusätzlichen Bildschirmen unter anderem Infotainment geboten werden. Und Ermunterungen, bereits vor der ärztlichen Untersuchung Selbstanamnäse zu betreiben, um dann etwa die Krankengeschichte vollständig parat zu haben. Onkologie-Patient*innen, die häufig mehrere Ambulanz-Stationen durchlaufen, werden zudem mit einer Art Vibrationswecker ausgestattet, um sich vor dem tatsächlichen Termin stressfreier und auch in den begrünten Innenhof oder in zu schaffende Ruhezonen bewegen zu können. Außerdem wird man künftig seine individuelle Befindlichkeit an „Happy-or-not“-Terminals kundtun können.

Eine wichtige Rolle nehmen künftig zudem „Feel-Good“-Manager*innen ein. Ein Job, den z.B. Brüder des Betreiberordens und Ehrenamtliche erledigen könnten. Letztere will man laut Nikola Tanjga aus dem Kreis einst gut betreuter Patient*innen rekrutieren: „Sie werden aktiv auf die Leute in den Wartebereichen zugehen und deren Bedürfnisse einsammeln. Im Idealfall befriedigen sie auch zumindest teilweise den vielfach Wunsch zu reden. Letzteres streckt nämlich oft die durchschnittliche Behandlungszeit von 15 auf 30 Minuten.“ Erste Ergebnisse erhofft man sich bei den Barmherzigen Brüder spätestens im kommenden Sommer.

Ihnen fehlen die Worte? Nehmen Sie meine! fritzhutter@me.com +43 676 871970225