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Ihnen fehlen die Worte? Kein Problem, nehmen Sie meine.

Tennis – ein Sport fürs Leben und die Liebe

Das alte Spiel mit der gelben Filzkugel gilt mit Fug und Recht als ganzheitliche Herausforderung für Körper, Geist und Seele. Dass man sich dabei selbst als Novize Dominic Thiem & Co. nahe fühlen darf, bringt Fluch und Segen zugleich.

Neben meinen Eltern war es mein einziger echter Trainer Volkmar „Flox“ Grubauer (Foto), der mich Ende der 1970er mit dem Tennis-Virus infiziert hat. Widerstand war zwecklos, die Anziehungskraft zu groß. DANKE und RIP!

Love/Forty! Allein die Zählweise beim Tennis verrät, dass wir uns hier einer ganz speziellen Disziplin widmen. Einer der vielen Entstehungstheorien zur bereits im 13. Jahrhundert betriebenen Sportart folgend, soll das Punktesystem aus den Usancen im damaligen Frankreich resultieren. Beim Jeu de Paume, dem „Spiel mit der Handinnenfläche“, ritterte man dort bevorzugt um Geld. Pro Punkt setzten die Kontrahenten 15 Deniers, und als Spielstand wurden die jeweils verdiente Summen genannt. Das eigentlich logische „quarante-cinq“ (45) dürfte irgendwann in der Hitze eines frühen Tennis-Gefechts dem atemlos komfortabler zu artikulierenden „quarante“ (40) gewichen sein. Die Bezeichnung „Love“ für null Punkte wiederum soll dem Englischen entspringen. Jenseits des Ärmelkanals waren sportliche Wettkämpfe um den schnöden Mammon einst verpönt. Wahre Gentlemen – und bald auch Ladies – maßen sich „just for love“, also ausschließlich aus Liebe zum Spiel. Bei den Matches, für die man schon früh zu Holzschlägern griff, ging es in Großbritannien lange um nichts als die Ehre.

Letztere steht beim Tennis bis heute auf dem Spiel. Und das, obwohl seit der offiziellen Gründung der Profi-Vereinigungen ATP (Association of Tennis Professionals) und WTA (Women’s Tennis Association) in den Jahren 1972 bzw. 1973 auch und grad in England massig Preisgeld ausgeschüttet und verdient wird. Stichworte „Wimbledon“ und „ATP Finals“. Denn trotz Jahrespreisgeldern von beispielsweise 12 Millionen Euro, die Serbiens Weltstar Novak Djokovic 2019 verdient hat, oder des vom Niederösterreicher Dominic Thiem erspielten Vorjahressalärs von mehr als 7 Millionen merkt man selbst den weltbekannten BranchenführerInnen an, dass am Platz mehr als die Marie’ abgerechnet wird. 

Wer jemals selbst ein Tennisracket geschwungen hat, weiß was gemeint ist. Kaum eine andere Sportart legt deine Stärken aber eben auch deine technischen, physischen und mentalen Schwächen derart radikal frei. Selten agiert man selbst im Hobbybereich so ungeschützt am Präsentierteller wie beim Tennis. Ganz egal, ob man vom Schlage einer Serena Williams, eines Roger Federer oder eben eines Dominic Thiem – zu Saisonbeginn Weltranglistenvierter –  ist, oder, ob man seine Schläge zu nix als dem reinen Zeitvertreib durchzieht. Die Herausforderung, aber auch die daraus resultierende Faszination bleibt dieselbe: Der Ball muss möglichst sicher übers Netz und in die rechteckig linierte gegnerische Hälfte eines nur auf den ersten Blick ausreichend großen Spielfeldes bugsiert werden – aber das schon so, dass es dem Gegenüber maximal schwer fällt, selbiges zu tun. That’s it. 

Der oben beschriebenen Strategie wird von Anfang an alles untergeordnet. Von den ersten Prellübungen, bei denen jugendliche wie erwachsene Novizen zunächst eine Ahnung dafür entwickeln, wie sich die Kraft des Schlages (und jene von Bespannung und Racket) auf die Höhe und Länge des Ballfluges auswirkt, über die Basics von Vorhand, Rückhand, Aufschlag, Volley und Smash, bis zu den Feinheiten wie Platzierung, Drall (Topspin, Slice od. Sidespin), Flugbahn oder Schlaghärte. 

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In Sachen Tennis durfte für unsere Tochter ich der Influencer sein. Hat geklappt, sie beherrscht und liebt das Spiel – trotz Papa-Coach …

Meine Lieblingsschülerin in Action (Video)

Zu Beginn bekommt man von der idealerweise zeitgemäß geschulten Tennislehrkraft meist noch in langsamem Tempo zugespielte, leicht erreichbare Bälle vorgesetzt. Je routinierter man das Geschehen antizipiert und je koordinierter Augen, Arme und Beine an die immer höher gesteckten Trainingsziele herangehen, desto mehr Zeit und Luft bleiben, um zu agieren statt bloß zu reagieren. Wer dann noch im Stande ist, einigermaßen absichtlich cross und longline sowie kürzer und länger zu spielen, hat grundsätzlich Match-Reife erlangt. 

Spätestens zu diesem Zeitpunkt wird für viele die oben skizzierte „Präsentierteller“-Thematik schlagend. Plötzlich zeigt sich dramatisch deutlich, wie viel vom im geregelten Tennisunterrichts Einstudierten sich auch im Wettbewerb umsetzen lässt. In jenem gegen eine Gegnerin oder einen Gegner, aber halt auch in einem permanenten Duell mit den eigenen Wünschen und Ängsten. Während sich der direkte sportliche Vergleich den einen als motivierende Herausforderung und Chance, über sich selbst hinauszuwachsen zeigt, erscheint er anderen nicht selten als Stressfaktor, den man in seiner Wucht so nicht wirklich erwartet hätte. Die Wahrheit, so sagt man im Tennis, liegt für beide Typen immer auf dem Platz.     

Die gute Nachricht für die zweite, nachweislich größere Gruppe: Spätestens jetzt haben Sie als Tennis-Rookie etwas mit den millionenschweren Tennishelden aus dem Bezahlfernsehen gemeinsam! Was? Eben diese Herausforderung, dann gut sein zu können, wenn es wirklich darauf ankommt. Selbst ein Roger Federer, immerhin Grand-Slam-Rekordler mit 20 Titeln bei den vier Major-Turnieren in Melbourne, Paris, Wimbledon und New York, hat damit ab und an seine liebe Not. 2019 etwa im epischen Endspiel von Wimbledon – mit 4:57 Stunden das längste aller Zeiten – gegen Dauerrivalen Novak Djokovic wo der Schweizer in der Schlussphase gleich zwei Matchbälle verhältnismäßig stümperhaft versemmelte. Djokovic wiederum ließ sich im vergangenen Frühling, im Semifinale des Sandklassikers von Paris vom starken Wind und zwei wetterbedingten Abbrüchen sichtlich stärker aus dem anfangs erfolgreichen Konzept bringen, als unser letztlich triumphierender Dominic Thiem.

Meine PODCAST-Episoden vom Tennisplatz:

Heruntergebrochen aufs Freizeittennis geht es darum, sich von nix davon abbringen zu lassen, das körperlich wie technisch und taktisch maximal Machbare auch dann auf den Platz bringen, wenn externe aber auch intrinsische Störfaktoren dies zu verhindern suchen. Also wenn die tiefstehende Sonne beim Aufschlag stört oder aber eine vollmundige Siegankündigung fürs Klubmatch gegen den besten Sportspezi mentalen Druck macht. In beiden Fällen hilft vielfach schon das, worüber professionelle Cracks zweifellos verfügen: Matcherfahrung. Wer zu hoch steigendem Wettkampffieber zusätzlich den Kampf ansagen will, dem sei die Lektüre von Klassikern wie „The Inner Game of Tennis“ von Timothy Gallwey oder neueren Ratgebern wie „Psychologisch orientiertes Tennistraining“ von Nina Nittinger empfohlen. 

Die relaxte Beschäftigung mit der mentalen Seite des Tennissports kann manchen bei zwei Dingen unter die Schlagarme greifen: Erstens mehr Freude und damit ein Plus an aktiver Erholung einzufahren, und zweitens die teils komplexen Tennis-Moves auch in einem Match deutlich lockerer, mit weniger Kraftaufwand gelingen zu lassen. Physisch fordernd ist Tennis nämlich auch so schon ausreichend. Gefragt sind bei dieser Stop-and-go-Disziplin u.a. Schnelligkeit, Schnelligkeitsausdauer, Beweglichkeit, Koordination aber auch Antizipations- und Reaktionsvermögen. Das alles generiert man idealerweise aus einer gut trainierten Körpermitte heraus und mit einer kraftvoll wie geschmeidigen Bein- und Schultermuskulatur. Dies vor allem, um auch gegen Ende von Training und Wettkampf eine möglichst saubere Technik auf den Platz zu bringen und damit nicht nur Spielfreude sondern auch ein deutlich geringeres Verletzungsrisiko zu ernten. Fakt ist: Wer sich um eine möglichst „runde“ Schlagtechnik bemüht und darum, den Ball nicht nur mit eigner Muskel- und Racketkraft übers Netz zu dreschen, sondern auch die von gegnerischer Seite aufgewandte Energie zu nutzen, kann praktisch ein Leben lang Spaß am Tennis haben. 

Gelegenheit zum sportlichen Vergleich gibt es in Österreich, einem echten „Tennisland“ mit rund 400.000 Aktiven und einer der relativ höchsten Tennisplatzdichten weltweit, übrigens genug. In allen neun Bundesländern werden nicht nur zahlreiche Hobbyturniere sondern auch Meisterschaftsligen für Mannschaften jeder Spielstärke und jeden Alters ausgetragen – von der U8 für die Kleinsten bis zur +75 für die „Größten“. Übrigens, wer in seiner Tenniskarriere oder in jener etwaiger Sprösslinge tatsächlich noch mehr erreichen will als regionale Würden, muss bereits für Erfolge auf nationaler Ebene ordentlich investieren. So trainieren heute bereits die besten 12-Jährigen fünf- bis sechsmal pro Woche am Platz und ebenso oft an Kondition und Koordination. Zusammen mit den Kosten für Turnierreisen und Ausrüstung kommen da nicht selten 50.000 Euro pro Jahr zusammen. Kaufen kann man sich dafür fast alles – nur den Erfolg nicht. 

Die Alternative für die vielen, denen es vor allem um sportiven Genuss und ein bewegtes Leben geht? Machen Sie es wie die alten Briten und spielen Sie „just for love“. Sie werden sehen, es zahlt sich aus.         

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„Wussten Sie, dass der Wiener Ballhausplatz, heute unter anderem der Sitz des Bundeskanzleramtes, seinen Namen den dort einst, vom 16. Jahrhundert weg, situierten „Ballhäuser“, also frühen Tennishallen, verdankt?“

Erstmals veröffentlicht wurde diese Geschichte im Magazin „Leben a’la Carte“ bzw. auf www.lebenalacarte.at

Podcast: Am Sportplatz #10, „Back to the Future“ mit Tennis-Ass Jürgen Melzer

Jürgen Melzer war Nummer 8 der Einzelweltrangliste und Nummer 6 im Doppel. Wimbledon gewann er als Junior, im Doppel und im Mixed, die US Open ebenfalls im Duo. Insgesamt eroberte er bislang 16 Doppeltitel und fünf im Einzel. Und der Daviscup war und ist Herzensangelegenheit und Ehrensache für den Enddreißiger aus dem Weinviertel.

In der 10. Folge von „Am Sportplatz“ unternimmt Host Fritz Hutter mit seinem Gast eine Zeitreise in die Vergangenheit des Tennissports, aber auch in dessen Zukunft. Der Linkshänder spricht über die großen Veränderungen an Plätzen, Bällen, Rackets aber auch am Mindset von Talenten im Laufe der Zeit. Der Ehemann der ehemaligen Top-Schwimmerin Fabienne Nadarajah-Melzer und Jungvater eröffnet uns seine legendären Idole, rät dem Nachwuchs von heute, sich dringend gute Vorbilder zu suchen und sagt, wo er die letzten Reserven bei Österreichs Tennisweltstar Dominic Thiem ortet.

Und das Mitglied des ATP Player’s Councilsspricht über den Wiederbeginn der Tour nach Corona und seine bereits sehr konkreten Job-Ideen für das Leben nach dem in Sichtweite befindlichen Karriereende. Übrigens: Auf der Instagram-Seite von Laola1.at geht Jürgen Melzer nun selbst unter die Sportjournalisten und diskutiert im „JM*pions TALK“ mehrmals die Woche mit Sportstars aus den verschiedensten Disziplinen.

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www.instagram.com/jojomelzer

Podcast: Am Sportplatz #9, „Fight Corona Special“ mit Langlauf-Star Teresa Stadlober

Teresa Stadlober musste nach den Dopingskandalen auch um einige österreichische Athleten bei der Heim-WM 2019 fürchten, dass sich der ÖSV gänzlich von ihrer Disziplin, dem Langlauf, abwendet. Zusätzlich beeinflusste eine üble Fußverletzung die Vorbereitung auf den vergangenen Loipen-Winter. Trotzdem bot die Radstädterin erneut als einzige Mitteleuropäerin den übermächtigen Norwegerinnen um Therese Johaug Paroli und lieferte einen Top-Saison – bis diese von der Corona-Krise gekappt wurde.

Am Sportplatz bei Fritz Hutter sagt die Juniorenweltmeisterin von 2013, wie gespenstisch sich Langlauf-Rennen ohne Fans selbst im Mekka ihres Sports, am Osloer Holmenkollen, anfühlen, wie sie mit der Angst vor Ansteckung umgeht oder, was es heißt, mit dem Headcoach in Quarantäne zu leben. Aber die 27-jährige erzählt auch, dass sie ohnehin Jahr für Jahr freiwillig in partieller Isolation lebt. Außerdem kommen in dieser Folge Trainer-Vater Alois Stadlober und ein sportbegeisterter Gast zu Wort.

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www.teresa-stadlober.at 

Copyrights Porträtfoto: Stefan Voitl

Am Sportplatz #8: „Fight Corona Special“ mit Mehrkampf-Star Ivona Dadic

Mit 18 war Siebenkämpferin Ivona Dadic die erste Österreicherin, die sich in dieser Disziplin für Olympische Spiele qualifizieren konnte. Kommenden Sommer wollte die Tochter kroatischer Eltern nach Medaillen bei Europa- und Weltmeisterschaften in Tokio endlich auch bei Olympia um Edelmetall mitmischen. Die Verschiebung sieht sie im Sinne der Gesundheit aller Beteiligten, aber auch hinsichtlich einer würdigen Qualität der Wettkämpfe trotzdem positiv.

„Am Sportplatz“ bei Fritz Hutter sagt die 26-jährige Wahl-Niederösterreicherin mit Family-Homebase in Oberösterreich wie sie durch effizient-originelles Heimtraining nach der Corona-Pause noch stärker zurück kommen will oder auch, wer aus dem Experten-Stab des FC Bayern nun Teil ihres, von ÖLV-Coach Philipp Unfried angeführten Betreuerteam ist. Außerdem erzählt die Heeresleistungssportlerin, wie sie vergangenen Herbst nach ihrer Verletzung im ersten WM-Bewerb tatenlos zusehen musste, wie andere um die Podiumsplätze kämpften und letztlich eine Landsfrau Bronze erobern konnte.

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Direktlink zur Episode auf am-sportplatz.simplecast.com

https://www.instagram.com/ivona.dadic/

Podcast: Am Sportplatz #7 „Fight Corona Special“ mit Tennis-Rakete Jurij Rodionov

Mit 18 enterte Jurij Rodionov als bislang einziger Österreicher seit Dominic Thiem die Top-10 der Juniorenweltrangliste. Jetzt, mit 20, war der Sohn weißrussischer Eltern drauf und dran nach einem durchwachsenen Jahr 2019 endgültig auch die Tenniswelt der Erwachsenen zu erobern. Im Februar konnte der mittlerweile 20-Jährige zwei Challenger-Turniere für sich entscheiden und dabei einigen Top-Spielern ihre Grenzen aufzeigen. Auch dem Weltklassemann Pablo Cuevas lieferte der Linkshänder beim Daviscup-Heimspiel gegen Uruguay einen heldenhaften Dreisatzfight, der Experten wie Publikum begeisterte. Doch dann kam Corona …

Am Sportplatz beim diesmal virtuellen Gastgeber Fritz Hutter erzählt die aktuelle Nummer 166 der ATP-Weltrangliste, was ihm die im Vorjahr fixierte Zusammenarbeit mit Mentor und Headcoach Wolfgang Thiem gebracht hat, wie ihm sein nunmehriger Touring-Coach Javier Frana Selbstvertrauen impft und warum er eigentlich keine Angst hat, dass sein Aufstieg vom Virus nachhaltig gestoppt werden könnte. Und der niederösterreichische Heeressportler sagt, was er von Hamsterkäufen hält, was das Wichtigste beim Hometraining ist und was er vom Zwist seines Cheftrainers mit dem Österreichischen Tennisverband mitbekommen hat.

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Oder direkt via „Am Sportplatz“:

Podcast: „Fight Corona Special“ mit Heeressportler & Versorgungshelfer Patrick Staber

Patrick Staber hält als einer der aktuell besten Schwimmer im Land bei bereits 15 Staatsmeistertiteln, dem österreichischen Rekord und einem Weltcup-Sieg über 400 m Lagen. Dazu lieferte der 23-jährige Heeresleistungssportler respektable Leistungen bei WM- und EM. Und auch für Olympia in Tokio würde es auch nicht schlecht aussehen. Zuletzt schrammte der Niederösterreicher nur 5 Zehntelsekunden am Limit vorbei. Normalerweise kein Beinbruch, stünden doch noch einige Qualiwettkämpfe an. Stünden, denn Corona legt auch den Schwimmsport lahm. Will heißen, wohl keine Limitchancen mehr und möglicherweise auch gar kein Olympia zum vorgesehenen Termin von 24. Juli bis 9. August 2020.

Am (Telefon-)Sportplatz bei Gastgeber Fritz Hutter berichtet der  smart-bescheidene Wirtschaftsstudent, dass er sich trotz gesperrter Trainingsbecken ungebrochen voll ins Zeug legt. Aktuell halt nicht in der Badehose, sondern in der Bundesheeruniform. Abkommandiert zur Arbeitsunterstützung ins Logistikzentrum einer Handelskette hilft er, die Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen – und erweitert dabei mächtig seinen Horizont. Mit dem guten Gefühl, der Gesellschaft etwas zurück geben zu können und der freudigen Bereitschaft, seine Pool-Power auch bei maximal 4 Grad Celsius für unser aller Wohl einzusetzen.

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Hier geht’s direkt zum Podcast mit Patrick Staber:

New Podcast: „Am Sportplatz“ #5 mit Skistar, Sängerin & Querdenkerin Lizz Görgl

Knapp vorm Inkrafttreten der wichtigen & richtigen Anti-Corona-Maßnahmen aufgenommen, stellt dieser Podcast mit Elisabeth Görgl andere Themen ins Zentrum. 2017 zurückgetreten, erklärt die Doppelweltmeisterin von 2011, warum sie nicht einmal drei Kreuzbandrisse noch vor ihrem 20er abhalten konnten, ihren Traum von der großen Ski-Karriere zu leben.

Dazu berichtet die nun 39-jährige bei Gastgeber Fritz Hutter von glücklichen Tagen in den Ski-Internaten von Schladming und Stams und von Aufnahmeritualen, die sie zwar als eiskalt aber nie als gewalttätig wahrgenommen hat. Außerdem macht sich die Steirerin an ihrem nunmehrigen Wohnsitz gleich südlich von Wien Gedanken über die Zukunft des Skisports in Zeiten des Klimawandels oder auch – als staatlich geprüfte Konditionstrainerin – über die Möglichkeiten, die Österreicher*innen endlich nachhaltig in Bewegung zu bringen. Und zum Grand Finale gibt uns Lizz Görgl eine erstaunliche Kostprobe ihres mittlerweile professionell ausgelebten Gesangtalents.

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Hier gibt’s mehr zu Lizz Görgl, u.a. auch über ihr Workshop- und Vortragsangebot 

Podcast: Am Sportplatz #4 mit Torjäger i.R. Marc Janko

Als Sohn einer Olympiamedaillengewinnerin und eines mehrfachen Staatsmeisters in Sachen Leichtathletik hätte es Marc Janko einst beinahe nachhaltig auf den Tenniscourt verschlagen. Letztlich siegte aber die Liebe zum Teamplay – und jene zum Einnetzen.

Bei Red Bull Salzburg ballerte er sich 2007/08 mit unglaublichen 39 Saisontreffern zum Rekordtorschützen. Danach folgten turbulente Jahre in sechs verschiedenen Ländern mit coolen Hochs aber teilweise auch verrückten Ausnahmesituationen. Im Frühsommer 2019 beendete er seine 16 Jahre währende Profikarriere.

Am Sportplatz bei Gastgeber Fritz Hutter spricht der mittlerweile 36-jährige über seine Lieblingstore, das unvergleichliche Gefühl beim Treffen, über die Vorurteile hinsichtlich der Intelligenz der modernen Fußballer-Generation und die Chancen des Ö-Teams bei der kommenden Euro. Außerdem sagt er, warum es in Österreich sogar die Fußball-Nationalmannschaft infrastrukturell schwer hat.

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Hier geht’s direkt zu Marc Janko

Am Sportplatz #3 mit Schwimmstar Andreas Onea

Mit 6 verlor Andreas Onea bei einem Autounfall seinen linken Arm. Wie durch ein Wunder überlebte er, begann zu Therapiezwecken mit dem Schwimmsport – und tauchte damit in eine völlig neue Welt ein, in der er heute, mit 27, zu einem österreichweit bekannten Aushängeschild gereift ist. Auch jenseits des Beckenrands …

Als Dauergast bei bei den Siegerehrungen der weltweit wichtigsten Behindertensport-Großereignissen wurde er außerdem vom ORF als Moderationstalent entdeckt und auf Sendung geschickt. Zu sehen ist Andreas etwa im Kurzsport, als Anchor Man im Magazinformat „Ohne Grenzen“ oder als Gastgeber bei „Licht ins Dunkel“. Zusätzlich hält der Tausendsassa auch noch Vorträge.

„Am Sportplatz“ bei Host Fritz Hutter erzählt der Niederösterreicher, wie er nach dem so folgenschweren Crash gelernt hat, sich nur mit Rechts durchzusetzen, wie Schwimmen mit nur einem Arm überhaupt geht aber auch, wie er den Stellenwert des Sports und den Grad der Inklusion in Österreich einschätzt.

Mehr über Andreas Onea

„Am Sportplatz“: Episode 2 mit Clemens Doppler

Mit 2 Metern Körpergröße und beinahe 40 Jahren zählt der gebürtige Oberösterreicher Clemens Doppler ungebrochen zu den „verspielten“ Typen auf den Beachvolleyball-Courts dieser Welt. Zusammen mit Langzeit-Partner Alex Horst repräsentiert der zweifache Europameister eine BVB-Philosophie, die von Kreativität und Spielwitz statt von Rohkraft und Sprunghöhe geprägt ist. Neben vielen Top-Platzierungen auf der World Tour erreichte man damit 2017, bei der Heim-WM auf der Donauinsel, sensationell Silber.

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„Am Sportplatz“ bei Gastgeber Fritz Hutterspricht Clemens über sein Doppler-Leben als Profisportler und begeisterter Familienvater. Er sagt, wie es im Sommer mit dem vierten Olympiastart klappen soll, warum seine Karriere kein Ablaufdatum hat und er äußert seine glasklare und kritische Meinung zum Stellenwert des Sports in Österreich.